Vier Juli-Tage in Naarden

Nach erfolgreicher Entlüftung der Kraftstoffzuführung vor ein paar Tagen (klick) kommt jetzt die Nagelprobe: ELAN soll über das IJmeer bis Naarden gebracht werden. An einem Donnerstag fährt der Skipper darum solo zum Boot. Und erster Erfolg: Der kleine Yanmar springt willig an! Bei herrlichem Wetter raus aus dem Heimathafen und Kurs auf den Amsterdamrhijn-Kanaal nordwärts.


Nach nur drei Kilometern ist man schon bei den Oranjesluizen. Diese große Anlage gibt den Weg frei nach Osten in Richtung Markermeer. Es dauert etwas, die Wartezeit ist gut eine halbe Stunde. Die Schleusung geht aber schnell, es gibt kaum einen Höhenunterschied zwischen dem Amsterdampegel (NAP = Normaal Amsterdams Peil) und dem großen Binnenmeer. Im Sommer liegt er flexibel zwischen -0,10 m und -0,30 m unter NAP.


Hier eine Übersicht der gesamtem Strecke: Hinter den Oranjesluizen geht es über das Buiten-IJ in das IJmeer, das ist der ganz südliche Teil des Markermeeres. Dann nördlich vorbei an Pampus und danach südöstlich bis zum schmalen Durchlass zum Flewopolder. Dahinter öffnen sich die sogenannten Randmeere. Diese Wasserflächen sind in dieser Form aus den 1960er Jahren, als dieses riesige neue Land durch Eindeichung und Trockenlegung entstand, die heutige Insel Flevoland. Zwischen Polder und Festland wurden schmale Wasserflächen erhalten, eben die Randmeere. Auf dem Rückweg aus Naarden am Sonntag zweigen wir ab vor der Insel Hooft und nutzen die schmale Fahrrinne in Richtung Muiden. Von da auf der Vecht bis Weesp und schließlich über den Amsterdamrhijn-Kanaal zurück in den Heimathafen. Die grüne Linie zeigt die Fahrradstrecke zwischen Naarden und dem Heimathafen, die ich ja zweimal fahren mußte. Bitte draufklicken und vergrößern (kann man auch mit allen anderen Bildern machen):


Es ist was los hinter der Oranjeschleuse - es ist Sommer, es ist Vaarsaison, alles strebt dem Wasser zu.


Hier passiert eine Stratos T 50, holländischer Jachtbau, ab 2.1 Millionen Euro...


Partyboote mit lauter Musik fahren, die Kraft und Lässigkeit der Jugend! Hier im Video:



Blick nach Norden, da zieht das alte Deichdorf Durgerdam vorbei: Ewiger Zwischenstopp auf dem Rückweg aus Egmond, auch öfter schon vom Boot aus mit dem Rad angesteuert, erst vor ein paar Wochen im Mai (klick).


Im Boot herrscht leichtes Chaos: Die Sitzbank ist noch nicht montiert, der Zugang zur Maschine noch so, dass man im Notfall den Motorkasten schnell öffnen kann.


Ich halte mich in der Fahrrinne, umrunde also Pampus nördlich. Fast, denn als ich etwas abkürze tauchen natürlich wieder Waterplanten auf. Diese Biester wachsen im Flachwasser vom Grund her bis kurz unter die Wasseroberfläche. ELAN säbelt sie mit der Schraube ab, die Stängel verfangen und verdichten sich dann um die Welle, die Motorleistung bricht ein. Ich stoppe, springe ins Wasser und entferne einige Büschel von dem Grünzeug. Man kommt da zum Glück mit dem Arm gut dran, tauchen ist nicht notwendig. Danach dann problemlose Weiterfahrt - das Boot läuft sogar richtig gut. Die Hollandsebrug ist schnell erreicht, sie verbindet das Festland mit Almere auf dem Polder.


Kurz dahinter ist dann schon der Abzweig in den Jachthaven Naarden. Es öffnet sich nach dem Durchlaß eine große Anlage mit allen Einrichtungen...


...und vor allem einer sehr schönen Passantenkade. Es ist noch ganz leer, ich steuere ELAN an einen Liegeplatz am Steg. Hier waren wir in den vielen Jahren des Fahrens schon öfter, wie hier im August ´24.


Ich melde das Boot an, räume an Bord auf und mache mich dann auf den Weg. Denn das Auto muß ja vom Heimathafen hierher überführt werden. Und hier tut mal wieder das Elektroklapprad guten Dienst - das kleine Fiido düst die 16 Kilometer über Muiderberg, Muiden (kurzer Zwischenstopp bei der Groote Zeesluis) und IJburg auf sehr schöner Strecke in 45 Minuten.


Nach der Rückkehr kühle ich mich ab mit einem langen Bad vom Boot aus, danach dann ein einfaches Dinner an Bord.


Ein sehr dynamischer Tag ist zu Ende - ELAN bietet sichere Heimstatt für eine ruhige Nachtruhe.


Der Freitag wird dann nicht weniger dynamisch als der Donnerstag. Der Skipper wird nämlich zum Fotomacher, also vom Amateur zum Profi. Ein Termin in Bochum muss wahrgenommen werden. Darum gegen 11.00 schnelle Rückfahrt nach Bochum, denn am späten Nachmittag beginnt die Ruhrpottrebellion in Bochum auf dem Dr. -Ruer-Platz.


Das geht bis 18.30 und ich starte unverzüglich und mit Highspeed zurück nach Naarden und bin nach 240 Kilometern gegen 20.50 zurück im Hafen. Derweil hatte sich am Vormittag vom Ruhrpott aus die Besatzung auf den Weg nach Naarden gemacht. Ich finde das Boot lebendig und "bewohnt" vor.


An der Passantenkade gibt es eine große Wiesenfläche, zum Dinner wird gegrillt.


Am Samstag dann erstmal wieder Aktion: Wir sind ja jetzt mit zwei Autos in Naarden, also bringe ich den Mazda zurück in den Heimathafen und düse retour auf gleicher Strecke wie gestern - nur in Gegenerichtung - mit dem Fiido.


Nach Morgennebel wird es wieder sommerlich warm, wir fahren mit Fahrrädern vom Hafen aus nach Muiderberg zum Pavillon "De Zeemeuw". Nordseefeeling kommt auf. Hier war ich erst vor ein paar Wochen mit einem guten Freund auf einen "Koffie met Appelgebak" nach einem Arbeitsbesuch beim Boot (klick).


Auch am zweiten Abend wird gegrillt, alle Passantenplätze sind jetzt belegt. Auf den Wiesen neben den Booten wird es "gezellig". Man genießt den Sommerabend...
 

Am Sonntag verlassen wir Naarden gegen 11.00. Weiter blauer Himmel, die Sonne scheint. Aber das Wolkenbild verrät: Es bläst eine kräftige Nordströumg über Land und Wasser. Es windet und als wir nach der Brücke das offene IJmeerauf erreichen baut sich eine kräftige Welle auf - ELAN wird durchgeschüttelt. Darum beschließe ich risikovermeidend zu fahren und biege kurz vor der kleinen Insel Hooft aus der Hauptfahrrinne backbord ab. Auch hier gibt es eine augebaggerte und hoffentlich wasserpflanzenfreie Fahrrinne. Der Hauptvorteil aber ist: Wir sind im Wind - und Wellenschutz der drei kleinen langgestreckten Inseln Hooft, Warenar und De Drost. Da ist es ruhiger, nur in den Bereichen zwischen den Inseln strömt die Welle rein. Ziel ist die lange Mole der Vechtmündung, das ist nur noch ein kurzes Stück. 


Hier im Video läuft es im Wellenschutz noch fein, ELAN zieht gut durch.


Aber kurz nach dem letzten Westzipfel von De Drost geht es rund. Hier wird es zum Ufer hin sehr flach, die Welle baut richtig auf und kommt direkt seitlich auf das Boot. Ich kreuze darum etwas, setze immer wieder den Bug leicht nach Norden in die Welle und bin froh, als ELAN endlich in die schützende Mole und damit in Richtung Muiden tuckert. Auf den paar Metern fällt aber wieder ein Leistungsabfall und ein Flattern im Ruder auf: Wasserpflanzen erneut! Wir legen also kurz an einem der Stege der "Königlichen" an und ich befreie die Welle. Auch das erfrischende Bad tut nach dem Stress der letzten Stunde gut.


Erste Station auf der Vecht ist die Groote Zeesluis, wo ich gestern noch mit dem Fahrrad stand. Kurz danach ein Schwesterboot: Die Boreas wartet auf Schleusung in Richtung IJmeer. Der Skipper legt offenbar großen Wert auf Sicherheit: Eine Reling mit Drahtschutz läuft um das gesamte Boot und vorne auf dem Sonnendeck liegt ein großer Rettungsring.


Wir sind mal wieder auf dem "alten" Heimatfluß, seit dem Wechsel des Hafens von der Vecht nach Amsterdam sind wir hier nicht mehr so oft unterwegs. Kurz vor Weesp legen wir nochmal an und nehmen alle ein erfrischendes Bad im Fluss.


Durch Weesp geht es flott, wir passieren die drei Brücken durch die Stadt. Kurz vor dem Kanal dann eine Auffälligkeit am Schalthebel. Man muß deutlich mehr nach vorne drücken, um auf Touren zu kommen. Panik: Wieder ein Problem mit der Dieselzufuhr!?! Aber die Maschine läuft rund und hält ihre Drezahl stabil. Weitere Merkwürdigkeit: Der Drehzahlmesser arbeitet plötzlich wieder, er war vor längerer Zeit ausgefallen. Ich überlege kurz, über die Weesper Trekvaart nach Amsterdam zu fahren. Aber das wäre ein Riesenumweg mit vier Brücken und entsprechender Wartezeit. Darum Kurs Nord auf dem Kanal. Und auch hier geht es außerordentlich wellig zu. Schiffsverkehr und Nordwind bringen maximale Unruhe auf das Wasser. Aber das Motto ist jetzt: "Augen auf und durch". Ich beobachte kritisch den fast ganz nach vorn gelegten Gashebel, rühre ihn aber nicht an. Der wiedererwachte Drehzahlmesser zeigt konstant 1400 Umdrehungen und das Tempo liegt bei ca. 7 km/h. Und es geht gut  aus, wir machen die sieben Kilometer auf dieser Wasserautobahn problemlos.




Große Erleichterung als endlich das Schild Jachthaven t ´Einde an Steuerbord auftaucht.


Und dann ganz kurz vor der Box wieder Drama pur! Ich rangiere etwas vor und zurück, dabei wird der Gashebel immer lockerer, hängt auf einmal nur noch lose in der Fassung und hat offensichtlich den Kontakt zum Gaszug verloren. Oder der Gaszug ist gerissen. Oder hat sich unten am Motor gelöst. Was auch immer - ELAN hängt im Rückwärtsgang und fährt auf ein Boot in der Nachbarbox zu. Ich stoppe schnell den Motor und wir führen mit vereinten Kräften das Boot von Hand entlang der Poller in die Box. Endlich Ruhe! Wir entladen, ich mache klar Schiff und schließe die Kappen. Der nächste Besuch hier im Hafen wird wieder ein Arbeitsbesuch sein...





Kurzbesuch am 2. Juli - Yanmar läuft wieder!

Vor zwei Wochen kam es kurz vor dem Heimathafen auf dem Amsterdamrhijn-Kanaal zu einem Zwischenfall (klick): Ein Binnenfrachter aus Gegenrichtung machte Tempo, ich hatte schon auf die andere Seite gewechselt und ehe ich die schützende Einfahrt auf das Bovendiep erreichen konnte schlug die Heckwelle des Frachters richtig zu. ELAN kam schwer ins schaukeln, ein Glas ging zu Bruch und - schlimmer - die Leistung brach kurz danach ein, die Maschine ging aus, ließ sich aber wieder starten und wir schaften es die paar Meter zum Hafen in die Box. Da machte aber der kleine Yanmar schlapp, ging von selbst aus, ließ sich auch nicht zum Leben erwecken. Leistungseinbruch nach heftiger Schiffsbewegung hatten wir schon öfter, ich führte das auch mal auf eine Unwucht zwischen Motor und Welle zurück. Aber es liegt wohl an einer Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr. Schmutziger Diesel aus dem Tank? Eine Möglichkeit. Ich fahre an einem Donnerstag zum Boot und nehme mich der Sache an.


Ich schaue mal in den Tank - der ist gut voll. Auch im Vorfilter steht Diesel. Der nächste Schritt ist entlang der Kraftstoffleitung der Feinfilter direkt am Motor. Ich gehe vor nach dem Fehlerprotokoll aus der alten Betriebsanleitung. Da gibt es auf dem Feinfilter eine kleine Schraube die zu öffnen ist, darunter ist kein Sprit zu sehen. Also Luft im System! Es gibt eine kleine Handpumpe neben der mechanischen Dieselpumpe, die soll man betätigen bis wieder Kraftsoff oben austritt. Das klappt auch, ich schließe die Schraube und jetzt gilt´s: Ich starte den Anlasser, der Motor springt an. Und stirbt nach ein paar Sekunden wieder ab! Ich wiederhole den Vorgang und bleibe beim zweiten Versuch hartnäckig, starte mehrfach nach und voilà: Der kleine Japaner bleibt an, reagiert auch willig auf das Hochdrehen, hält höhere Drezahl. Und geht auch im Leerlauf nicht aus. Ich lasse das ein paar Minuten laufen, nur in der Box, eine Probefahrt mache ich nicht. Das muss erstmal reichen für heute. Geplant ist eine Fahrt in der nächsten Woche nach Naarden, das wird die Nagelprobe.

Fünf warme Juni-Tage in Amsterdam

Es ist der 17. Juni ´26 und der Beginn einer besonderen Tour mit ELAN. Mit einem guten Freund starten wir gegen Mittag vom neuen Heimathafen und steuern die kurze Strecke in den Sixhaven Amsterdam.


Ich hatte damit gerechnet, dass es in dieser Woche voll wird, am Weekend sind die Seehafentage. Doch das sollte sich als Irrtum herausstellen - Sixhaven bleibt überraschend leer. Man empfängt uns wie immer freundlich, wir kriegen einen schönen Platz vorne am A-Steiger.


Es ist sehr warm, Beginn einer außerordentlichen Hitzewelle Mitte Juni. Die Borrelflagge ist gehisst, wir kühlen uns ab mit Cocktail und Weißwein.


Wir setzen über das IJ und laufen durch den Grachtengürtel, immer wieder ein befriedigendes Erlebnis in der großen alten Wasserstadt.



Ziel zum Dinner ist das Restaurant Zwantje in der Berenstraat, da waren wir schon öfter: Ein uriges und enges Lokal im Stil eines Bruin Cafe mit bodenständig-solider Küche.


Wir nehmen den Rückweg über den Dam in Richtung Op de Wallen. Vor dem Koninklijk Paleis ist was los - der Kaiser von Japan ist auf Staatsbesuch.


Im Rotlichtviertel ist auch an einem Mittwochabend Betrieb, ich muss unbedingt einen Blick auf das Theatre Casa Rosso werfen. Hier spielt eine lustig-erotische Szene in meiner Erzählung "Marie Galante".


Wir kehren ein ins Cafe Emmelot (ebenfalls ein Schauplatz in "Marie Galante") auf einen Absacker und kehren zurück in den sicheren Sixhaven für eine ruhige Nacht.



Donnerstag Morgen - das Wetter ist herrlich. Wir lassen uns Zeit, denn ELAN bleibt auf ihrem Passantenplatz im Sixhaven. Wir nehmen die Fähre nach Noord auf das alte Werftgelände und erfrischen uns mit einem Früschoppen im Pllek am Ufer des IJ.


Gegen Mittag verlassen wir Sixhaven - ELAN bleibt hier. Denn schon morgen kommen wir in geänderter Besetzung zurück.


Von Centraal Station geht es mit der Tram 26 in nur 12 Minuten nach Zeeburg, von da sind es nur 20 Minuten zu Fuß zurück zum Jachthaven T´Einde und damit zum Auto.


Keine 24 Stunden später sind wir zurück, stellen den Mazda am Heimathafen ab und nehmen den Weg zum Boot in umgekehrter Reihenfoge, erst zu Fuß, dann mit der Bahn.


ELAN liegt gut vertäut in ihrer Box. Wir schauen aber nur kurz vorbei und sortieren unser Gepäck. Denn heute ist der Geburtstag vom Skipper und darum gibt es eine besondere Übernachtung.


Für eine Nacht ist ein Zimmer gebucht auf dem Botel in Noord: Das Loft-Letter T auf dem Dach des Hotelschiffs.


Erinnerungen kommen hoch: 2018 waren wir mit ELAN und einem Paar aus Mexico hier (klick). Die beiden wurden für eine Nacht im Botel untergebracht, ELAN fand Platz in der Marina direkt nebenan. 




Es ist der Wahsinn: Im "T" verbirgt sich ein großer Raum im Stil einer Schiffskabine. Zu beiden Seiten mit großen "Bullaugen", die herrliche Blicke auf das maritime Treiben freigeben.



Zum Dinner gehen wir rüber in Pllek, wie immer laut und bunt.






Um 11.00 verlassen wir das "T", fahren mit den Fähren zurück in den Sixhaven und verbringen den heißen Nachmittag an Bord von ELAN.


Für den Samstagabend gibt es einen feinen Plan: Ein Tisch ist reserviert auf einem alten Salonboot, das als schwimmendes Restaurant hergerichtet ist. 


Das Erlebnis unter dem Namen Jewelcruise ist klein und intim, man bereitet einen feinen Abend. Der Käptn fährt das Boot (natürlich mit Elektroantrieb) durch den Grachtengürtel. Von einem Restaurant werden die Speisen frisch zubereitet an Bord genommen - großer Genuß.







Auf und an den Grachten braust das Leben. Die alten Häusern aus dem 17. Jahrhundert, das allgegenwärtigen Wasser, das fröhliche Treiben  - diese Mischung ist in dieser Form einzigartig,  Amsterdam pur!




Wir gehen noch auf einen Absacker in Vics Bar im Park Plaza Victoria, an der Prins Hendrikkade, danach dann direkt aufs Boot. 


Gegen 11.00 verlassen wir Sixhaven, das Boot läuft gut. Kurz vor dem Abzweig zum Heimathafen geraten wir auf dem Amsterdamrhijn-Kanaal in einen heftigen Wellenschlag eines Frachters. ELAN schaukelt heftig, danach kommt es zu Aussetzern und reduzierter Gasannahme der Maschine. Wir schafffen es noch in die Box, da geht der kleine Yanmar jedoch aus und läßt sich auch nicht mehr starten - ein Problem mit der Kraftstoffanlage. Fortsetzung folgt... (klick)